Ein Osterfest für die Klassen in Präsenz

Trotz Corona: „Ostern findet statt!“    Dies konnte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 und zwei Außenklassen der Paul-Meyle-Schule auf kreative Art und Weise am letzten Schultag vor den Osterferien mit allen Sinnen erleben: Schüler:innen der 10. Klasse, die ja auch in Präsenz an der Schule sind, hatten mit den Lehrer:innen der Reli-Fachschaften einen Kreuzweg vorbereitet, an dem die Jüngsten in Kleingruppen die Geschehnisse der Passionszeit nacherleben konnten. So zogen sie unter fröhlichen Liedern durch einen Torbogen in „Jerusalem“ ein, durften beim „Passahmahl“ Trauben und „ungesäuertes Brot“ essen, hörten unter Sträuchern des Schulgartens von den dunklen Stunden der Gefangennahme und legten am Kreuz selbst beschriftete Tränen ins Meer der Tränen ab. Nach dem „Tal des Todes“ wurde die Tür zum Ostergarten geöffnet, die Schüler:innen fanden sich im Sonnenlicht und einem von den Paul-Meyle-Schüler:innen gestalteten Blütenzauber wieder. Untermalt von den Klavierklängen und Osterliedern einer Schülerin konnten die Unterstufenschüler:innen nun ein zuvor mit ihren Lasten beschriftetes Tontöpfchen mit einem Hoffnungsband überkleben und einen Samen darin einpflanzen. So wurde auch in dieser für die Kinder oft dunklen Zeit der Keim der Hoffnung gepflanzt.