Ein Zeichen für den Frieden

„Wie spielt man Frieden?“

Keinen lässt der brutale Krieg in Europa unberührt, auch nicht unsere Kinder und Jugendlichen. Die Schulgemeinschaft der Luise-Bronner-Realschule und der Paul-Meyle-Schule wollte ihrer tiefen Betroffenheit Ausdruck geben, sich gegenseitig im Friedenswillen stärken und ein sichtbares Hoffnungs-Zeichen nach außen tragen.

So fand zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder eine ganz besondere Schülervollversammlung in der Schulturnhalle statt: eine Friedensaktion, in der alle am Schulleben Beteiligten der Opfer der aktuell stattfindenden Kriege auf der Welt gedachten. Aus den vier Ecken der Halle wurden die Namen der Krisengebiete aufgerufen, gleichzeitig auf einer großen Weltkarte visualisiert.

Dazu hörten die Schülerinnen und Schüler, die aus 22 Nationen stammen, auf Friedensworte aus ihren eigenen Reihen. Ein Team hatte dies zuvor in einem berührenden Filmclip aufgezeichnet.  

Ein Siebtklässler las die Kurzgeschichte von Tolstoi „Wie spielt man Frieden?“ vor.

Schweigend, mit Friedensbändchen am linken, dem Herzen nahen, Arm bildete die gesamte Schülerschaft anschließend auf dem Rasen der Schule ein Peace-Zeichen, das sich in ein Herz verwandelte.

Den Gänsehaut-Film mit den Statements der Schülerinnen und Schüler und die aus der Luft gefilmte Friedens-Choreographie ist demnächst hier zu sehen.

Text: Viola Widmaier/ Lehrerin an der Luise-Bronner-Realschule