Zirkusauftritte der Klassen 5ab

In der vergangenen TOPE-Woche stand für die neuen 5.-Klässler ein besonders Ereignis auf dem Programm. Die 50 Schüler:innen übten 4 Tage lang diverse Zirkuskünste ein. 

Am Donnerstagabend hieß es “Vorhang auf” für den Luise-Bronner-Zirkus in der Sporthalle der LBR. In einer einstündigen Aufführung präsentierten die jungen Artisten ihre gelernten Disziplinen(Einrad fahren, Teller drehen, Akrobatik, Seil laufen, Kugel laufen, Clowning, ..) ihren Eltern und Verwandten.

Am nächsten Tag freuten sich die 200 Grundschulkinder, sowie die Kinder der Außenklassen(Paul-Meyle-Schule), über eine famose Aufführung.

Die Zirkuswoche hatten den Schüler:innen, Lehrer:innen, aber auch der Schulgemeinschaft, sehr viel abverlangt, aber die lachenden Gesichter und der tosende Applaus der vielen Kinder war dann doch die ganze Mühe wert.

 

 

Info

Die Zirkusarbeit ist seit 13 Jahren ein wichtiger Baustein des Sozialen Lernens an der Luise- Bronner- Realschule. Sie wurde von Beginn aktiv von der Schulsozialarbeit unterstützt und gefördert. Das Projekt wird von den Klassen- und Fachlehrern der 5. Jahrgangsstufe geplant und durchgeführt. Hauptziel ist dabei die Erweiterung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch die Förderung der Klassengemeinschaft.

Im Vordergrund des Projektes steht das Erlernen und anschließend das gemeinsame Vorführen und Präsentieren verschiedener Zirkuskünste. Das Projekt bietet für die SchülerInnen eine Fülle von Möglichkeiten sich selbst und andere zu erfahren. Es bildet eine Stätte, in der sich unter Anleitung die Motorik, sowie das gemeinsame Handeln schulen und erweitern lassen, an die Kreativität, Kommunikation sowie Fantasie gefordert sind. Es ist ferner ein Ort, an dem soziale Werte wie Teamgeist, Fairness, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung trainiert werden können. Oft wird in Kleingruppen trainiert und geübt. Dabei ist soziale Interaktion Bedingung zum Gelingen des Trainings.

Eine Steigerung erfährt die Qualität dieser Aktivitäten dadurch, dass sich die Akteure dabei zum Teil an ihren motorischen und körperlichen sowie emotionalen Grenzen bewegen, die u. a. durch völlig neue Bewegung- und Sinneserfahrungen hervorgerufen werden.